ERGEBNISSE ZUM THEMA "KAV (OWS)"

 

In der gemeinsamen Sitzung am 19.06.2012 wurde seitens des KAV folgendes festgehalten:

 

  • Der Verkauf von Liegenschaften am OWA würde über den KAV laufen - dies jedoch nach Abstimmung / Rücksprache mit den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern der Stadt Wien.
  • Ab einer Wertgrenze ist ein Beschluss im Gemeinderatsausschuss und/oder im Wiener Gemeinderat nötig - download des Dokuments "Statut >Wiener Krankenanstaltenverbund<" (zum Thema "Wertgrenzen: Seite 2 und Seite 3) sowie die aktuellen Wertgrenzen - download.

 

 

In der gemeinsamen Sitzung am 05.06.2012 wurde seitens des KAV festgehalten, dass der KAV keine Rechtsperson ist. Die Stadt Wien hat dem Generaldirektor des KAV die Verwaltung der Liegenschaften des KAV überlassen. Diese Verwaltung erfolgt immer im Namen der Stadt Wien. Ab einer gewissen Wertgrenze ist ein Gemeinderatsbeschluss nötig.

 

 

Der Verwaltungsdirektor des OWS, Dipl.KHBw. Rainer Miedler beantwortet in der gemeinsamen Sitzung am 24.04.2012 die an den KAV gestellten Fragen:

 

  • Der KAV ist Bestandteil der Stadt Wien - download der Statuten (pdf, 50kB)
  • Der KAV unterliegt der Kontrolle des Rechnungshofs, des Kontrollamts und der Magistratsdirektion.

 

  • Grundlage für Entwicklungen im OWS ist das Spitalskonzept 2030.
  • Derzeit gilt der Raum-Struktur-Gesundheitsplan (RSG) 2015; der nachfolgende RSG ist derzeit in Arbeit.
  • Es soll künftig 6 zentrale Spitalsorganisationen (und das AKH Wien) geben; eine davon ist das OWS (zusammen mit dem Wilhelminenspital) - download des Geschäftsberichts 2010 des KAV (pdf, 4,0 MB)
  • Planende Einrichtung für alle Spitäler ist die MA24; Entscheidungen fallen auf politischer Ebene.
  • Es gibt im Zug des Gesamtkonzepts den Auftrag an den KAV, das Areal östlich der Mittelachse sukzessive zu räumen. Das Areal östlich der Mittelachse ist demnach relevant für die Diskussion bzw. Planung der zukünftigen Nutzung im Rahmen dieser Mediation.
  • Durch Absiedlung im OWS entstehende Lücken (auch im Westteil des Areals) bedingen eine Reorganisation des medizinischen Betriebs am OWS. Eine größere Bewegung ist mit der Fertigstellung des Krankenhauses Nord zu erwarten; die Teilinbetriebnahme startet 2015.

 

  • In das zu errichtende Krankenhaus Nord soll die Thorax-Chirurgie und eine Interne Lungenabteilung. Im Zug der angestrebten Dezentralisierung der Psychiatrie wird eine Psychiatrische Abteilung (4. Psychiatrische Abteilung) ins Krankenhaus Nord übersiedeln. Die 5. Psychiatrische Abteilung übersiedelt in ein Gebäude der Rudolfstiftung.
  • Die Therapiewerkstätten befinden sich aktuell in Pavillon 20. Wenn die Option der GESIBA schlagend wird, werden die Hauswerkstätten (die Therapiewerkstätten sind davon nicht betroffen), verlegt oder durch externe Vergaben ersetzt.

 

  • Die Generalsanierung eines Pavillons kostet >7 Mio €; die Sanierung einer Station 2 Mio €. Zum Verständnis eine Erläuterung von R. Miedler: eine Abteilung kann aus mehreren Stationen, auch aufgeteilt auf mehrere Pavillons, bestehen.