ERGEBNISSE ZUM THEMA "VAMED"

 

"Fragen und deren Beantwortung rund um den derzeitigen Bau der VAMED am OWA."

 

Mag. Ludwig Bichler (Konzernsprecher VAMED AG) und Mag. Arch. Christiane Lourdesamy (Projektleiterin) beantworten in der gemeinsamen Sitzung am 22.05.2012 sämtliche in diesem Zusammenhang gestellte Fragen. In dieser gemeinsamen Sitzung wird folgendes festgehalten:

 

  • Das Projekt der VAMED auf dem OWA ist ein stationäres, orthopädisches Rehabilitationszentrum und umfasst Physio-, Ergo- und Sporttherapie. Die verbaute Fläche umfasst 2500m2. Das Investitionsvolumen umfasst 34 Mio. Euro.
  • Sämtliche notwendigen Genehmigungsverfahren zur Errichtung des Rehabilitationszentrums wurden erfolgreich abgewickelt. Eine adäquate und gute Versorgung der Patientinnen und Patienten ist Basis für die Ausgestaltung (Architektur) des Rehabilitationszentrums. Die Genehmigung ist über die MA19 gelaufen.
  • Der "Reha-Plan" (Bedarfsplan) ist Grundlage für das Rehabilitationszentrum der VAMED am OWA (+ Bedarfsprüfung, + Wirtschaftlichkeitsprüfung). Der Grundstückspreis wurde über ein externes Gutachten festgelegt.
  • Es gibt keinen Nutzungsvertrag zwischen der VAMED und der Stadt Wien.

 

  • Der Therapiebereich der Wassertherapie umfasst auch eine Sauna, eine Infrarotsauna etc. und kann das "geringfügig erweitert" (im Sinne eines Wellnessbereichs) angesehen werden.
  • Dieser Therapiebereich soll außerhalb der Therapiezeiten für externe Besucherinnen und Besucher geöffnet werden.
  • Das Projekt der VAMED auf dem OWA umfasst auch ein Ärztezentrum für 6 Ärzte, die sich in jeweils etwa 20m2 große Räume einmieten können.

 

  • Die VAMED errichtet Garagenplätze für Besucher, Personal etc. Diese Garage ist nicht als gewerbliche Garage konzipiert bzw. angedacht bzw. vorgesehen. Die 70 "zusätzlichen" Stellplätze sind kein Präjudiz für einen Wohnbau und als "Reserve" für mögliche, weitere Nutzungen im Sinne der "Pflichtstellplätze in der Stadt Wien" zu sehen. Auch gibt es keine vertragliche Absicherung für die Nutzung dieser 70 Stellplätze.

 

Es existieren drei Beischeide für den Neubau der VAMED am OWA - (1) Entlassung aus dem Denkmalschutz, (2) Veränderung des Denkmals der Einfriedungsmauer, (3) Veränderung des Denkmals (lt. Auskunft in der gemeinsamen Sitzung am 05.06.2012 von Frau Mag. Arch. Christiane Lourdesamy [Projektleiterin]).

 

Die "Erdhaufen", entstanden im Zuge des Neubaus der VAMED, werden (lt. Auskunft in der gemeinsamen Sitzung am 05.06.2012 von Herrn Ing. Walter Troger [Geschäftsführer VAMED]) bis zum Spätsommer entfernt bzw. zurückgebaut werden.